Ich glaube fest daran: Kinder haben die wildeste Fantasie – sie brauchen nur einen kleinen Schubs, und schon entsteht ein ganzes Universum. Als jemand, der Improvisation liebt und selbst gerne kreative Tools entwickelt, wollte ich ein einfaches Spiel bauen, das genau diesen Schubs gibt. Daraus wurde: ImproHelper Kids.
Ein Improvisationsspiel für Kinder – ganz ohne Theaterbühne, dafür mit einer Portion Magie, einer Prise Technik und ganz viel Herz.
Wie alles begann
Improvisation war für mich immer ein Raum voller Möglichkeiten. Kein richtig, kein falsch – nur Ideen, Geschichten und Spielfreude. Als ich dann ImproHelper entwickelte – eine App, die auf Knopfdruck eine Szene, zwei Rollen und einen Titel generiert – war für mich schnell klar: Das braucht auch eine Version für Kinder.
Aber nicht irgendeine Version. Sondern eine, die:
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- inkludiert statt einschränkt
- kreativ statt perfekt
- offen für queere Perspektiven ist.
Was macht ImproHelper Kids besonders?
In der Kids-Version habe ich bewusst darauf geachtet, dass die Inhalte kindgerecht, aber nicht klischeehaft sind.
Jede Szene zeigt ein farbenfrohes, KI-generiertes Bild – wie ein Wimmelbild, das zum Entdecken einlädt.
Dazu kommen zwei zufällige Charaktere, z. B.:
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- Emil, der vergessliche Einhornpfleger
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- Luna, die Bäckerin mit Zauberhut
Und ein Titel wie:
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- Die verschwundene Geburtstagstorte
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- Chaos auf dem Mondspielplatz
Kinder (oder Erwachsene mit Spieltrieb) können daraus sofort eine Szene improvisieren – mit Freund*innen, im Unterricht oder einfach zu Hause im Wohnzimmer.
Ausprobiert – und für gut befunden!
Ich setze ImproHelper regelmässig in meinen Radiokursen für Kinder und Jugendliche ein – als Aufwärmspiel, um die Kreativität anzukurbeln.
Gerade wenn die Stimmung noch etwas zurückhaltend ist oder die Gruppe sich noch nicht so gut kennt, hilft das Tool dabei, locker zu werden und spielerisch ins gemeinsame Erzählen zu finden.
Die Kids lieben es, wie schnell aus ein paar Worten eine ganz eigene Geschichte entsteht – manchmal laut, manchmal schräg, manchmal berührend.
Warum das auch ein bisschen queer ist
Kinder wachsen heute in einer Welt auf, die vielfältiger ist als je zuvor. Trotzdem sind viele Kinderspiele immer noch voll von Geschlechterklischees, starren Rollenbildern oder „typischen Mädchen-/Jungen-Figuren“. Das wollte ich anders machen.
ImproHelper Kids ist offen. Figuren können jeden Namen tragen, jedes Aussehen haben, jede Geschichte. Niemand ist „zu anders“, alles ist erlaubt.
Und genau das ist für mich queerfreundlich: Vielfalt feiern, ohne sie zu markieren.
Was kommt als Nächstes?
Ich plane, das Spiel weiter auszubauen – mit noch mehr Bildern, mehr Modi, vielleicht sogar mit einer Audiofunktion. Und vielleicht – wer weiss – wird daraus eines Tages ein kleines Kartenset für unterwegs.
Wenn du das Spiel ausprobieren willst oder Ideen hast, wie man es noch besser machen kann: Schreib mir. Oder noch besser: Spiel eine Szene und erzähl mir davon!